Vorteile & Nachteile

Rürup-RenteVorteile der Rürup-Rente:

Die Rürup-Rente, auch als Basisrente bekannt, ist eine private Altersvorsorge in Deutschland. Hier sind die Vor- und Nachteile dieser Vorsorgeform:

  1. Steuervorteile: Ähnlich wie bei der gesetzlichen Rente kannst Du die Beiträge für eine Rürup-Rente von der Steuer absetzen. Im Jahr 2021 werden 92 Prozent der Beitragszahlungen als Sonderausgaben anerkannt, und dieser Prozentsatz steigt jedes Jahr. Ab 2025 sind sogar 100 Prozent der eingezahlten Beiträge steuerlich absetzbar. Der abzugsfähige Höchstbetrag liegt derzeit bei 787 Euro für Ledige und 51.574 Euro für Ehepaare.
  2. Keine Bedingungen beim Abschluss: Es sind keine speziellen Bedingungen an den Abschluss der Rürup-Rente gekoppelt.
  3. Flexibilität: Die Rürup-Rente ermöglicht monatliche, jährliche und Sonderzahlungen.
  4. Pfändungs- und insolvenzgeschützt: Das angesparte Kapital ist vor Pfändung und Insolvenz geschützt.

Nachteile der Rürup-Rente:

  1. Nachgelagerte Besteuerung: In der Rentenphase müssen die Leistungen mit dem persönlichen Steuersatz versteuert werden. Allerdings liegt dieser in der Regel niedriger als in der aktiven Erwerbsphase.
  2. Unkündbarkeit: Ein Rürup-Vertrag ist unkündbar, daher ist er unflexibel.
  3. Vererbung: Das angesparte Kapital fällt im Todesfall ohne zusätzlichen Hinterbliebenenschutz an die Versicherungsgemeinschaft.
  4. Gebühren beim Anbieterwechsel: Es gibt keine gesetzlichen Vorgaben für den Wechsel zu einem anderen Anbieter, daher können Gebühren entstehen.

Die Rürup-Rente eignet sich vor allem für Selbstständige ohne gesetzliche Absicherung. Es ist jedoch wichtig, die Vor- und Nachteile sorgfältig abzuwägen und eine fundierte Entscheidung für die finanzielle Absicherung im Alter zu treffen.